Bericht aus dem Bundestag – 12.10.2018

Wer CSU wählt, wählt die Grünen.

Während die CSU immer noch behauptet, in Bayern würde es nicht auf Schwarz-Grün hinauslaufen, stellen die Grünen schon die Bedingungen für die Koalition. Das kommt davon, wenn man jahrelang nur den Mund aufreißt, aber nicht handelt. Die CSU hätte schon im Herbst 2015 die Koalition mit der CDU aufkündigen müssen. Allein mit der glaubhaften Drohung hätten sie das Asyl-Debakel verhindern können.

Wo war da eigentlich der Söder? Der Söder ist damals völlig abgetaucht. Die Merkel duckt sich vor der Realität und der Söder duckt sich vor Merkel. Das ist ein Duck-Söder.

Vor der Sommerpause war dann die letzte Chance der CSU noch einmal die Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Seehofer hatte seinen Rücktritt angedroht, ist aber trotzdem geblieben. Nach der Sommerpause hat sich die CSU dann mit der SPD auf den „Spurwechsel“ geeinigt. Wer keine Linie hat, hat eben auch keine Unterstützung mehr.

Wer immer nur verspricht und ankündigt, aber nicht liefert, dem glaubt man am Ende nicht mehr. Wer vor Merkel in die Knie geht, statt sie vom Sockel zu stoßen, der ist keine Alternative. Die CSU muss am Sonntag das Wahl-Debakel bekommen, das sie verdient hat.

Unser Wahlkampf in Bayern war gut besucht und von bester Stimmung begleitet. Bilder dazu finden Sie hierhier und im Allgemeinen hier.

 
 
 
 
 

Die Gender-Ideologen wollen Gott spielen.

Gestern debattierte der Deutsche Bundestag über das „Dritte Geschlecht“. Die Gender-Ideologen von Grünen, Roten, Gelben bis hin zur CDU/CSU wollen die Zweigeschlechtlichkeit ganz abschaffen.

Geschlecht kann aber niemand frei wählen, Geschlecht ist ein biologisches Schicksal. Die Gender-Ideologen wollen nichts anderes als Gott spielen.

Sehen Sie hier meine gestrige Rede gegen die Gender-Ideologie.

 
 
 
 

Nach der Homo-Ehe, jetzt die Vielehe?

Ebenfalls am gestrigen Tag stellte ich eine Zwischenfrage bei der durch die AfD beantragten Debatte zur Rücknahme der Homo-Ehe an den CDU-Abgeordneten Volker Ullrich (siehe hier). Auch bei diesem Thema sind CDU/CSU mittlerweile voll und ganz auf Linie der Linken und Grünen.

Ernsthafte Fragen werden darüber hinaus von ihnen gar nicht  erst beantwortet. Keine Antwort ist allerdings auch eine Antwort. Auch in der Familienpolitik ist die AfD die einzige Alternative.

 
 
 
 

Treffen mit dem armenischen Botschafter

Heute zu früher Stunde hoher Besuch in meinem Büro: S.E. Herr Ashot SMBATYAN, Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Armenien in Deutschland. Zusammen mit meinem Kollegen Waldemar Herdt haben wir über die Beziehungen unserer Länder und natürlich auch den Umgang mit dem Völkermord an den Armeniern gesprochen.

Vor dem Erdogan-Besuch in Deutschland hatte ich der Bundesregierung die Frage gestellt, ob es sich bei der Vernichtung der christlichen Armenier in den Jahren 1915/16 um einen Völkermord gehandelt hat. Die Bundesregierung verweigert die Aussage, weil sie die Wut des islamischen Diktators Erdogan fürchtet. Den Link zu der Anfrage finden Sie hier.

 
 
 

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