5 Präsidenten enteignen Sparer in Deutschland – Keine Vergemeinschaftung der Haftung für Spareinlagen – Staatsgarantien wertlos – „Auf kaltem Wege die Sparer in Deutschland enteignen“

Brüssel, 22. Juni 2015. Beatrix von Storch MdEP, verantwortliche Berichterstatterin der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) zum Thema Bankenunion, erklärt zum heute veröffentlichten so genannten „Bericht der 5 Präsidenten“ von Jean-Claude Juncker, Donald Tusk, Jeroen Dijsselbloem, Mario Draghi und Martin Schulz:

„Ich lehne die von den Präsidenten geplante Vergemeinschaftung der Haftung für die europäischen Spareinlagen als völlig verfehlt ab. Die Kollektivierung der Risiken für Spareinlagen sprengt den bisherigen Rahmen der Euro-Rettung. Denn die Spareinlagen der Eurozone haben einen Umfang von mehr als 17.000 Milliarden Euro. Allein in Italien stehen wegen des maroden Banksystems mehr als 2.300 Milliarden Euro im Feuer. Die Staatsgarantie dafür ist wegen des überforderten italienischen Haushalts wertlos. Die Präsidenten wollen die unsicheren südeuropäischen Einlagen durch Umverteilung der Haftungskapazitäten von den noch stabilen Mitgliedsstaaten stabilisieren. Damit werden auf kaltem Wege die Sparer in Deutschland enteignet.“

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