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Podiumsdiskussion mit Imad Karim

Beatrix von Storch, MdEP, diskutierte mit Imad Karim zum Thema Islamisierung

Am Donnerstag, dem 8.12.2016 um 19 Uhr hatte ich zum Vortragsabend in die Humboldt-Box in Berlin eingeladen. Hauptreferent war der Islamkritiker Imad Karim. Durch den Abend führte der Islamwissenschaftler Kai Borrmann.

An diesem Abend wurde über die Rolle eines sich ausbreitenden Islams in unserem Land und in Europa gesprochen.

Dieses Thema wird d a s Thema der nächsten Jahre sein und maßgeblichen Einfluss auf unsere Zukunft haben. Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Karim einen Referenten gewinnen konnten, der als Libanese und Flüchtling authentisch berichten und aufklären kann und der zudem ein Paradebeispiel gelungener Integration ist.

Ich möchte mich auch bei allen Gästen bedanken, die interessiert zugehört und die abschließende sehr lebhafte Diskussionsrunde mit ihren Fragen bereichert haben. Es war ein sehr gelungener Abend.

Zum Referenten

Der libanesisch-deutsche Regisseur und Ex-Moslem Imad Karim wurde 1958 in Beirut geboren und legte dort 1975 auch sein Abitur ab. Im Schatten des im April 1975 ausgebrochenen libanesischen Bürgerkrieges nahm er sein Studium an der Akademie der schönen Künste in Beirut auf. Das von kriegsbedingter Unterbrechung gekennzeichnete Studium, die Verfolgung durch lokale Kommandeure und die allgemeine Sicherheitslage zwangen ihn, sein Heimatland zu verlassen.

Als Exil wählte er Deutschland, wo er ab 1977 zunächst seinen Magister in Medien- und Sozialwissenschaften erwarb und als Übersetzer tätig war, bevor er sich seinem filmischen Schaffen zuwandte. Er debüttierte 1991 mit dem Film „Die verlogenen Mythen meines Krieges“ über den Bürgerkrieg im Libanon und war bis zum Jahr 2001 für ARD, ZDF und den Westdeutschen Rundfunk als freier Fernsehjournalist, Filmautor und Regisseur tätig. In dieser Zeit berichtete er aus dem Nahen Osten, Asien und Europa. Herr Karim reiste dabei zu den Krisengebieten im Nahen Osten und berichtete live vor Ort, hauptsächlich aus dem Libanon und von der libanesisch-israelischen Grenze. Als TV-Autor, Regisseur und Produzent im Auftrag des WDR-Fernsehens entstand von ihm eine Reihe von großen Dokumentationen, Reportagen und Filmessays im Inland und Ausland (Libanon, Syrien, Ägypten, Marokko, Tunesien, Irak, Türkei, Ghana, Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Philippinen und Hong Kong). Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix und im ersten ARD-Programm ausgestrahlt und mehrmals wiederholt. Somit erreichten die Themen seiner Dokumentationen Millionen Zuschauer.

Imad Karim war darüber hinaus nicht nur nur als Filmschaffender tätig, sondern gehörte auch verschiedenen Filmjurys an und war selbst auch Träger verschiedener Fernsehpreise, darunter des Integrationspreises CIVIS. Ab 2001 war er selbstständig in der von ihm gegründeten Filmproduktionsfirma Strong Shadow Media GmbH tätig.

Er widmet sich heute insbesondere dem Thema Islamisierung und veröffentlichte u.a. bei Cicero, Tichys Einblick und auf Karims Blog.

 

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